Feuchtwangen. Sozialstadt.

Zusammen im Einsatz für ein soziales Feuchtwangen

Unser Feuchtwangen entwickelt sich zur Sozialstadt. Wir haben bereits einiges erreicht und setzen uns auch in Zukunft weiter für die sozialen Belange ein. Egal ob bezahlbarer Wohnraum, Integration, Notlagen, Pflege oder ärztliche Versorgung, für unsere Stadträtin Sabine Soldner steht fest: „Besser geht es natürlich immer. Wir sind jedoch auf einem guten Weg und hören nicht auf, die Sozialstadt Feuchtwangen weiter voranzubringen.“

 

Ein wichtiger Schritt in dem Bereich ist unter anderem der Soziale Wohnungsbau im Neubaugebiet Röschenhof. Neben einem Kindergarten und 52 Bauplätzen für Einfamilienhäuser entstehen hier zwölf Mehrfamilienhäuser. Eines davon ist für unser Projekt bestimmt, das das Kommunalunternehmen Feuchtwangen durchführt. So können auch einkommensschwächere Feuchtwangerinnen und Feuchtwanger ein schönes Zuhause im Röschenhof finden.

 

Seit vielen Jahren sind soziale Einrichtungen wie die Westmittelfränkischen Lebenshilfe Werkstätten und die Lebenshilfe Ansbach tief bei uns verwurzelt. Eine genauso wichtige Arbeit für unsere Stadt leisten die AWO- und Diakonie-Beratungsstellen. Auch in Zukunft wollen wir diese wertvollen Institutionen unterstützen.

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Gut betreut in Feuchtwangen alt werden

Sozialstadt heißt, an Feuchtwangens Senioren zu denken. „Die Leute werden immer älter und es ist natürlich schön, wenn wir Feuchtwangerinnen und Feuchtwanger bis zum Schluss im vertrauten Umfeld bleiben können. Allerdings ist eine häusliche Betreuung nicht immer einfach umzusetzen, insbesondere wenn man berufstätig ist“, weiß Landwirtin Sabine Soldner. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Familien Unterstützung bekommen.

 

Bisher stehen 24 Plätze in idyllischer Lage in der Tagespflege in Glashofen bereit. Die Gemeindediakonie und private Dienstleister stehen uns Feuchtwangerinnen und Feuchtwangern mit ambulanter Pflege tatkräftig zur Seite. 2013 wurde von der ASB ein zweites Pflegeheim errichtet. Damit hat sich die Zahl der Wohnplätze von 106 auf 184 fast verdoppelt. Das ist ein Anfang, aber um den Bedarf zu decken, benötigen wir sowohl weitere Tagespflege- als auch Seniorenpflegeeinrichtungen. Es liegt uns am Herzen, mehr Plätze dafür zu schaffen.

Gesundheitliche Versorgung von A bis Z

Auch im Bereich Kurzzeitpflege besteht noch Handlungsbedarf. Die Möglichkeiten sollen erweitert werden. Eine Idee, die wir verfolgen wollen, ist der Aufbau eines Hospizstandortes, um den Kreis zu schließen und wirklich alle Versorgungsmöglichkeiten in der Nähe zu haben.

 

Zu einer optimalen Betreuung gehört natürlich auch die ortsnahe ärztliche Versorgung. Gerade im ländlichen Raum wird dies immer schwieriger. Doch in Feuchtwangen haben sich bereits neue Ärzte angesiedelt. Die „Aktion Ärzte aufs Land“ und die Initiative „Ärzte schnuppern Landluft“ leisten dazu einen wichtigen Beitrag, den es zu unterstützen gilt.

FEU